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Winter im Malerhandwerk – mit Konzept durch die kalten Monate

Die Winterzeit und der Übergang zum neuen Jahr sind in vielen handwerklichen Betrieben als „Mangelzeit“ bekannt: Die Witterung erschwert das Ausüben des Gewerks, die Auftragslage nimmt saisonal ab. Das gilt auch für das Malerhandwerk, das einen Großteil der Aufträge im Freien verrichtet. Besonders Kälte und Nässe erschweren oder verhindern sogar die ordnungsgemäße Ausführung vieler Arbeiten. Wie also lässt sich diese Zeit überbrücken? Welche Vorbereitungen sind zu treffen? Und wie können größere Betriebe mit der schwankenden Auftragslage umgehen? Marotzke hat hierzu einige hilfreiche Antworten parat – aus eigener Erfahrung.

Frühzeitig Planen

Sinnvolle Planung und straffe Organisation sind das A und O. Sie entscheiden über die termingerechte oder sogar frühzeitigere Fertigstellung der Aufträge und über die effiziente Verteilung von Resourcen. So sollten zum Beispiel, wenn möglich, Aufträge im Innenbereich sinnvollerweise auf die kälteren Wintermonate gelegt werden, während Aufträge im Außenbereich, wie Fenster oder Fassaden, in den Sommermonaten Vorrang haben. Das sorgt für eine konstante Auftragslage, für mehr Sicherheit im Arbeitsprozess und damit für eine termintreue Fertigstellung. Dabei ist zu beachten, dass größere und/oder komplexere Aufträge einen zeitlichen Puffer benötigen. Wir haben beispielsweise einen aktuellen WDVS-Auftrag in der Eichhorster Straße auf diese Weise eingeplant, so dass er noch vor Ende des Jahres ohne Einschränkungen durch die Witterung fertig gestellt werden kann.

 

Priorisierung von Aufträgen in Abstimmung mit den Kunden

Natürlich kann die Auftragsplanung nur in Abstimmung und im Interesse des Kunden flexibel erfolgen und ausgeführt werden. Hier ist es ratsam und hilfreich, das Kundengespräch zu suchen und die eigene Planung hinsichtlich Dringlichkeit bzw. Witterungsabhängigkeit transparent zu machen. Viele Kunden lassen hier durchaus mit sich reden, wenn deutlich wird, warum welche Prioritäten gesetzt werden. Erfahrungsgemäß freuen sich viele Kunden über diese Herangehensweise und kommen dann auch für spätere Arbeiten wieder auf uns zu. Zusätzlich lassen sich über den Winter auch spezielle Angebote aktiv bewerben, die die Auftragslage beeinflussen können. Für mehr Planbarkeit und Transparenz in den eigenen Büchern ist das immer ein wertvoller Schritt. 

 

Kostenoptimierung – ein Thema für alle Jahreszeiten

Durch die oben genannten Maßnahmen lässt sich nicht nur mehr Transparenz im Unternehmen und im operativen Geschäft erzeugen, sondern es werden auch Stellen zur Kostenoptimierung sichtbar, an denen effektiv gearbeitet werden kann. Besonders in der Materialbestellung, -lagerung und -nutzung liegt oft ein großes

Verbesserungspotenzial. Lagerflächen können optimiert oder reduziert werden (weniger Mietzahlungen), Bestellungen können besser geplant werden (frühzeitige Materialbestellung, genau gelistete Bestände ermöglichen Hersteller- und Lieferantenrabatte). Letztlich lassen sich so auch mit Partnernunternehmen

günstigere Konditionen verhandeln. Dies ist besonders in größeren Betrieben eine effektive Methode zur Verbesserung der Kostenstruktur.

 

Fazit

Obwohl die kalten und feuchten Monate des Jahres eine Herausforderung für viele Betriebe sind, gibt es doch mehr Möglichkeiten als gedacht, um etwas besser gerüstet durch den Winter zu kommen. Letztlich sind die richtige Organisation und eine intelligente Planung der Schlüssel zum Erfolg. Dass auf diesem Weg auch Kosten eingespart werden können, ist die „Kirsche auf dem Eis“. 

 

Ihre Marotzke Malereibetrieb GmbH 

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